Medizin

DOPING IM SPORT

DOPING IM SPORT

Doping ist ein spezielles Medikament, das von Sportlern verwendet wird, um die Leistung während des Wettkampfs oder des Trainings zu steigern. Die Eigenschaften eines Medikaments hängen von der Sportart ab, für die es bestimmt ist. Im Allgemeinen können die pharmakologischen Wirkungen dieser Medikamente ganz entgegengesetzt sein. In der Regel wird Doping als Kur verschrieben, aber auch Fälle von einmaliger Anwendung sind häufig. Dies hängt von der Zielsetzung und dem Wirkmechanismus des Arzneimittels ab.

Ein Blick in die IOC-Veröffentlichungen zeigt, dass Doping in allen Ländern fast uneingeschränkt angewendet wird. Was sind die Gründe für den weit verbreiteten Konsum solcher Drogen? Es geht nur um Preise, Ruhm und Geld. Die merkantilen Interessen von Trainern und Sportlern breiten sich allmählich aus und machen Organisationen, Städte und ganze Länder krank. Es wurden Hunderte, ja Tausende von Büchern darüber geschrieben, wie man richtig dopt. Selten wird jedoch auf die negativen gesundheitlichen Auswirkungen solcher Medikamente auf die Sportler eingegangen.

Aufgrund der zahlreichen Fälle von Doping bei Sportlern, die zum Tode führten, sah sich das IOC gezwungen, die Einnahme bestimmter Medikamente sowohl im Training als auch im Wettkampf zu verbieten.

Eines der beliebtesten Steroide ist derzeit anapolon 50.

Was die Definition des Begriffs „Doping“ betrifft, so besteht nach wie vor kein Konsens darüber, was darunter zu verstehen ist. Und das ist wichtig, denn Doping von Sportlern kann zu Sanktionen und Einsprüchen führen. Eine grobe Definition lautet wie folgt: „Doping ist eine biologisch aktive Substanz, eine Methode oder ein Verfahren zur künstlichen oder gewaltsamen Steigerung der Leistung von Sportlern durch die Erzeugung verschiedener Arten von schädlichen Wirkungen auf den Körper. So ist z. B. Blutdoping kein Arzneimittel. Was ist das? Gewöhnliches Blut, das einem Athleten entnommen und zuvor mit speziellen Techniken behandelt wurde und dann vor einem Wettkampf in den Körper des Athleten zurückgespritzt wird, um die Gesamtmenge zu erhöhen, sowie die sauerstofftransportierende Funktion zusammen mit der unspezifischen Stimulation, die durch den Abbau von roten und weißen Blutkörperchen erfolgt.

Wie begann also die Geschichte des Dopings im Sport? Die Geschichte des Dopings im Sport geht auf eine Zeit zurück, in der es noch keine Anabolika gab. Der erste dokumentierte Dopingfall ereignete sich im Jahr 1865, als holländische Schwimmer spezielle Stimulanzien verwendeten. Nach den guten Ergebnissen der Niederländer in allen Ländern begannen Athleten aller Disziplinen, die Einnahme dieser Medikamente zu testen. Auch bei den ersten Olympischen Spielen 1896 wurden Dopingmittel wie Codein und Strychnin erfolgreich eingesetzt. Bei den Olympischen Spielen 1904 wurde Thomas Hicks, ein Marathonläufer, buchstäblich von den Toten auferweckt, indem ihm eine Mischung aus Brandy, Kodein und Strychnin injiziert wurde. Doch all dies war, wie man so schön sagt, Verwöhnung. Die eigentliche Ära des Dopings begann 1935, als synthetisches Testosteron entwickelt wurde. Es wird vermutet, dass Nazi-Deutschland seine Olympiasiege im Jahr 1936 dieser Droge zu verdanken hat. All dies wiederholte sich, als die sowjetischen Sportler bei den Olympischen Spielen 1952 unglaubliche Ergebnisse erzielten. Die Amerikaner rechneten nicht mit einer solchen Demütigung durch ihren damaligen Hauptfeind und beschlossen, auch androgyne Drogen zu entwickeln. Und, wissen Sie, sie hatten Erfolg. Allerdings war Testosteron nicht für alle Sportler geeignet, schon gar nicht für Frauen.

Tatsache ist, dass das Medikament starke Nebenwirkungen hatte, die in einigen Fällen nicht akzeptabel waren. Zum Beispiel begannen weibliche Sportlerinnen, sekundäre männliche Geschlechtsmerkmale zu entwickeln. Es musste etwas unternommen werden, und die Entwicklung neuer Dopingmittel stand auf der Tagesordnung. Es entstanden Medikamente wie Nandrolon, Norethandrolon, Oxandrolon, Oxymetholon und Methandrosterolon. Letzteres ist sehr beliebt geworden. Die Athleten vieler Länder begannen, dieses Doping fast täglich zu verwenden. Aber das war nur der Anfang. Alles begann im Jahr 1968. Tatsächlich waren die Olympischen Spiele 1968 die am stärksten gedopten der Geschichte. Es spielte keine Rolle, dass 1967 ein Anti-Doping-Komitee unter der Leitung von Prinz Alexandre de Merode gegründet wurde, denn es gab noch nicht die notwendigen Geräte, um bestimmte Substanzen im Blut oder Urin genau zu bestimmen. Es wurde Geld benötigt. Und wer, glauben Sie, hat die Mittel bereitgestellt? Die Antwort ist einfach: die USA. Man könnte fragen: „Warum?“. Die Amerikaner verfügten nämlich über Geräte, mit denen Methandrostenol im Urin eines Sportlers nachgewiesen werden konnte. Und viele sowjetische Mannschaften trainierten genau mit diesem Medikament, während die Amerikaner selbst bereits auf Stanozolol umgestiegen waren – ein anaboles Steroid, das damals weltweit unbekannt war.

Im Allgemeinen, und das sollte jeder verstehen, begann der ewige Kampf. Wer mit wem? Durch Doping- und Anti-Doping-Kontrollen. Jedes Jahr werden in den verschiedenen Ländern Tausende von verschiedenen Medikamenten synthetisiert, und die Anti-Doping-Behörden müssen ständig auf der Hut sein, denn der nachgewiesene Rekord ist vielleicht nicht das Verdienst des Sportlers, sondern das Verdienst derjenigen, die es geschafft haben, ein Medikament zu entwickeln, das die Anti-Doping-Kommission leicht umgehen kann.