Gesundheit

Grippesaison: Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Aminosäuren!

Eine gesunde Ernährung ist für eine starke Abwehr erforderlich. Das ist bisher nichts Neues. Wenn es um das Immunsystem geht, denken viele an Vitamine und Spurenelemente. An vorderster Front stehen Vitamin C sowie D, Zink und Selen. Aber was sollten Sie tun, wenn Sie trotz ausreichender Aufnahme von Mikronährstoffen ständig krank werden? Es kann nicht die Diät sein, oder? Was viele nicht wissen: Neben Mikro- (d. H. Vitaminen und Spurenelementen) sind Makronährstoffe auch wichtig für ein funktionierendes Immunsystem. Vor allem Protein oder seine Bausteine ​​- die Aminosäuren.

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Proteine: unverzichtbar für die Bildung von Antikörpern und Immunzellen

Unsere Immunabwehr ist ein komplexes System, das aus einer großen Anzahl verschiedener Zellen besteht. Im Fall einer akuten Infektion, z. B. mit einem Virus vermehren sich diese Zellen besonders schnell und produzieren Antikörper und hormonähnliche Substanzen (sogenannte Zytokine). Der wichtigste Baustein all dieser Abwehrmechanismen ist Protein. Während einer akuten Infektion steigt unser Proteinbedarf daher um 30-40%. Insbesondere während der Erkältungs- und Grippesaison ist es daher wichtig sicherzustellen, dass Sie über eine ausreichende Proteinaufnahme verfügen (z. B. in Form unseres Proteinpulvers ).

Welche Aminosäuren sind für ein starkes Immunsystem wichtig?

Entscheidend ist nicht nur die Proteinmenge, sondern auch die Qualität (= biologischer Wert). Dies bedeutet, dass alle essentiellen Aminosäuren in ausreichenden Mengen verfügbar sind. Diese können nicht vom Körper produziert werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Wie nicht essentielle Aminosäuren sind sie ein Baustein des körpereigenen Proteins und haben auch zahlreiche andere Funktionen. Einige sind auch wichtig für das Immunsystem. Bei akuten Infektionen steigt der Bedarf an bestimmten Aminosäuren. Dies gilt auch für nicht essentielle Aminosäuren wie Glutamin oder Arginin. Die körpereigene Produktion kann im Falle einer Infektion nicht mehr ausreichen und die Aminosäuren müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Arginin

Arginin ist der Vorläufer von Stickoxid und vor allem für seine vasodilatierenden Eigenschaften und die daraus resultierende positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System bekannt. Die Aminosäure beeinflusst auch das Immunsystem, indem sie die Bildung und Aktivierung von Abwehrzellen in der Thymusdrüse stimuliert. Makrophagen, die weiße Blutkörperchen sind, verwenden ebenfalls Stickoxid, um den Körper vor Bakterien und Pilzen zu schützen. Darüber hinaus ist Arginin wichtig für die Darmgesundheit und trägt auf diese Weise auch zu einer starken Abwehr bei.

Cystein / Glycin

Die Aminosäuren Cystein und Glycin sind (neben Glutamin) Rohstoffe für das Antioxidans Glutathion. Dies stellt sicher, dass freie Radikale unschädlich gemacht werden. Freie Radikale fördern den Alterungsprozess und Entzündungen. Glutathion kommt auch in hohen Konzentrationen in Lymphozyten vor und beeinflusst die Immunantwort. Niedrige Glutathionspiegel im Plasma schwächen das Immunsystem. Darüber hinaus sind Cystein und Glycin an der Bildung von Antikörpern beteiligt

Glutamin

Glutamin ist wahrscheinlich die wichtigste Aminosäure, wenn es um die Abwehr von Infektionen geht. Die Aminosäure ist nicht nur an der Bildung von Immunzellen beteiligt, sondern versorgt sie auch mit Energie. Im Gegensatz zu den übrigen Körperzellen bevorzugen Lymphozyten und andere Immunzellen nicht Glukose (d. H. Zucker) als Brennstoff, sondern Glutamin. Im Falle einer akuten Infektion verbraucht unser Körper daher zehnmal mehr Glutamin. Darüber hinaus wird Glutamin – wie Cystein und Glycin – zur Bildung von Glutathion benötigt und ist auch für die Darmgesundheit von großer Bedeutung. Um den grippeähnlichen Effekt einzudämmen und das Immunsystem zu aktivieren, empfehlen einige Experten, morgens und abends 5 g L-Glutamin oder bei den ersten Anzeichen einer Erkältung 10-20 g pro Tag einzunehmen.

Hier können Sie mehr über die Rolle von Glutamin bei der Immunabwehr lesen.

Lysin

Lysin ist eine der essentiellen Aminosäuren und ist u. ein. beteiligt an der Bildung von Antikörpern

Die Auswirkungen auf Infektionen mit Herpes-simplex-Viren wurden am besten untersucht. Eine regelmäßige Supplementierung (1 g, dreimal täglich über sechs Monate) kann somit das Auftreten einer neuen Herpesinfektion verhindern. Hier erfahren Sie mehr über dieses Thema.

Kryptophan

Während einer Abwehrreaktion produzieren bestimmte Immunzellen das Enzym Indolamin-2,3-Dioxygenase (IDO). IDO baut Tryptophan ab und entzieht es so eindringenden Krankheitserregern, wodurch deren Vermehrung verhindert wird. Infolgedessen steht für andere Prozesse nicht so viel Tryptophan zur Verfügung. Beispielsweise kann die Serotoninproduktion eingeschränkt sein, was zu depressiven Stimmungen führen kann. Die Tryptophanwerte im Blut sollten daher regelmäßig überprüft werden, insbesondere bei chronischen Krankheiten. Tryptophan beeinflusst auch die Darmgesundheit und damit auch die Abwehr gegen Infektionen.

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Schlussfolgerung:

Die Bedeutung der einzelnen Aminosäuren für das Immunsystem wurde noch nicht ausreichend untersucht. Sicher ist jedoch, dass Aminosäuremangel das Immunsystem schwächen kann. Da unsere Muskeln über einen großen Eiweißspeicher verfügen, können Defizite im Aminosäurehaushalt über einen längeren Zeitraum vom Körper ausgeglichen werden. Eine unzureichende Versorgung mit einzelnen Aminosäuren bleibt daher meist unentdeckt. Jeder, der anfällig für Infektionen ist, sollte sicherstellen, dass er eine ausreichende Proteinaufnahme hat, einschließlich aller Aminosäuren. Um den Bedarf an essentiellen Aminosäuren zu decken, z. Z.B. Unsere EAA-Produkte können verwendet werden (EAA = essentielle Aminosäuren).